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Feldenkrais Techniken

Denken, Körperempfindung, Emotion und Bewegung – mit variabler Gewichtung – definieren nach Moshé Feldenkrais eine einzelne Handlung. Jeder Aspekt bietet Veränderungspotential. Feldenkrais erkannte als besten Zugang zu Veränderungen den Faktor Bewegung. Er entwickelte seine Bewegungslehre über Jahrzehnte hinweg und war überzeugt, dass Bewusstheit durch Bewegung entsteht und unser Bewegungsapparat zu viel mehr fähig ist, als wir selbst annehmen würden.

Die Feldenkrais-Methode arbeitet mit dem Prinzip von Differenzierung und Integration. Eine Bewegungsfunktion wird in verschiedene «Bewegungsvariationen» zerlegt, um am Schluss in einen Gesamtkontext zusammengefügt zu werden. Während den Lektionen werden regelmässig kurze Pausen eingelegt: Der Teilnehmer liegt auf dem Rücken, vergleicht das Bewegungsmuster vor und nach einer Übung und überlässt so dem Nervensystem die neuen sensorischen Informationen zur Verarbeitung.

Die Feldenkrais-Methode wird auf zwei verschiedene Arten unterrichtet: Non-verbal als Einzellektion, die offiziell als Funktionale Integration (FI) bezeichnet wird oder verbal als Gruppenstunde (Bewusstheit durch Bewegung oder Awareness Through Movement – ATM). Dabei handelt es sich nicht um Körperübungen im herkömmlichen Sinn, sondern um Bewegungsanleitungen, die zum Ausprobieren und zum Lernen einladen. Ziel ist es, die Elemente Körperempfindung, Gefühl und Denken über das Element Bewegung zu verändern und zu entwickeln.

Der Glaube an « ...wenn du weisst, was du tust, kannst du tun, was du willst» unterscheidet die Feldenkrais-Methode von Gymnastik, Pilates, Yoga, Shiatsu oder anderen Körpertherapien.

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